Berufskolleg Ibbenbüren
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Im Folgenden erzählen die Studierenden der Fachschule Heilerziehungspflege (Klasse HEP-U) Carlotta Weigert und Vivien Richter, warum sie die schulische Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin gewählt haben und was ihnen besonders gut gefällt.

Was macht eigentlich eine Heilerziehungspflegerin?

Carlotta: Die Arbeit als Heilerziehungspflegerin kann total unterschiedlich sein, je nachdem in was für einer Einrichtung man arbeitet. Im Grunde ist man aber als HEP dafür zuständig, Menschen mit Behinderungen oder anderen Einschränkungen zu unterstützen in Bereichen, in denen sie allein überfordert wären. Das kann von der Pflege bis hin zu kleinen Aufgaben im Alltag sein.

Vivien: Heilerziehungspfleger sind super vielseitig unterwegs! Wir helfen Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf im Alltag, dazu zählen die Pflege, die Gestaltung des Alltags, die Begleitung zu Terminen und vieles mehr. 

Warum habt ihr euch für diesen Bereich entschieden?

Carlotta: Ich wusste ganz lang nicht, was ich später einmal machen möchte, aber der gesundheitliche Bereich hat mich schon immer interessiert. Ich bin tatsächlich auch von klein auf in Berührung mit Behinderungen gekommen, da ich jemanden in der Familie habe, der behindert ist und dadurch habe ich gemerkt, dass ich mir das sehr gut vorstellen kann.

Vivien: Ich habe mir überlegt, was ich machen möchte. Da mir der Bildungsgang der Fachhochschulreife Gesundheit und Soziales sehr gut gefallen hat, habe ich eher durch Zufall den Bildungsgang der Heilerziehungspfleger gefunden. 

Was habt ihr beiden vorher gemacht?

Carlotta: Vor der Ausbildung habe ich ein Jahr an einer Grundschule gearbeitet und war da speziell für die Kinder mit Lernschwierigkeiten und/oder Migrationshintergrund zuständig. Vor meinem Jahr an der Grundschule habe ich ebenfalls hier am Berufskolleg das Fachabi im Bereich Gesundheit und Soziales gemacht.

Vivien: Vor der Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin habe ich ein Jahr lang als Pferdewirtin gearbeitet. Davor habe ich meine Fachhochschulreife in Gesundheit und Soziales auf dem Berufskolleg Tecklenburger Land absolviert. 


Wie unterscheidet sich die Ausbildung von den Schulformen aus denen ihr kommt?

Carlotta: Ich würde sagen ein großer Unterschied ist das Alter der SchülerInnen und aber auch die Größe der Klassen. Während wir im Fachabi alle ungefähr im gleichen Alter waren, sind wir in die Ausbildung mit einem Altersunterschied von 17 bis 41 gestartet. Und ein wesentlicher Unterschied ist, dass einem nicht mehr so viel „hinterhergetragen“ wird und man schon recht selbstständig arbeiten sollte um gut mitzukommen. 

Vivien: Im Prinzip ähneln sich einige Dinge. Ein wesentlicher Unterschied ist die Diversität der Auszubildenden. Von jung bis alt, von viel Berufserfahrung bis hin zum totalem Neuling. Alles ist dabei! Das finde ich persönlich sehr erfrischend und bringt den Unterricht weiter. Zum anderen sind in der Ausbildung deutlich mehr Gruppenarbeiten und Praktika zu erledigen. Auch die Fächer bauen alle aufeinander auf und sind sehr spezifisch auf die Heilerziehungspfleger abgestimmt. 

Was macht euch besonders Spaß?

Carlotta: Also inhaltlich interessieren mich am meisten die medizinischen Fächer wie „Gesundheit und Pflege“ oder „Psychiatrie“. Die kreativen Teile der Ausbildung bringen mir aber auch echt viel Spaß. Im Moment haben wir in einem Fach zum Beispiel in Gruppenarbeiten Spiele für Menschen mit Behinderungen erstellt und das war echt cool. 

Vivien: Viele finden sie allmählich nervig, ich finde sie super- die zahlreichen Gruppenarbeiten und Präsentationen liegen mir recht gut! In Hinblick auf die ersten Praktikumserfahrungen freue ich mich auch sehr auf die Zukunft! 

Wie finanziert man sich in der Zeit?

Carlotta: Viele gehen neben der Schule noch arbeiten oder haben Bafög beantragt. Ich persönlich habe auch Bafög beantragt, da mir bedingt durchs Training die Zeit für einen Nebenjob fehlt. 

Vivien: Es gibt da so etwas das nennt sich “Aufstiegsbafög”. Dieses kann man in unserem Landkreis bei der Bezirksregierung Köln beantragen. Infos und die entsprechenden Formulare findet man im Internet. Großer Tipp: Die Wartezeit auf das Bafög ist ziemlich lang! Daher sollte man sich bei der Beantragung ranhalten! Wenn der Antrag genehmigt werden sollte, erhält man monatlich ca. 800€. Das Geld muss nicht nachgezahlt werden, solange man nicht zu viele Fehlstunden sammelt oder die Ausbildung abbricht. 

Glaubt ihr, dass ihr am Ende des dritten Ausbildungsjahres eine Stelle bekommt? Was gibt es für Perspektiven?

Carlotta: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Chance für eine Stelle sehr hoch ist. Es gibt so viele verschiedene Arbeitsfelder in denen man als HEP arbeiten kann. Ich denke, dass da für jeden etwas Passendes dabei sein sollte, man muss sich nur auch um eine Stelle bemühen.

Vivien: Ganz klar, ja! Da wir viele Perspektiven haben und in sozialen und pflegerischen Berufen Fachkräftemangel herrscht, mache ich mir gar keine Gedanken nach der Ausbildung nichts finden zu können. Wir Heilerziehungspflegerinnen können z.B. in Pflegeheimen, Kindergärten, Kliniken, Werkstätten, Wohnheimen und in der Tagespflege arbeiten. 

Wie sieht das Schulleben aus? Was gefällt euch besonders gut am Berufskolleg?

Carlotta: Also morgens startet die Schule eindeutig zu früh, weil die erste Stunde schon um zwanzig vor acht beginnt. Ansonsten haben wir aber einen abwechslungsreichen Stundenplan und bislang auch nie zu lang Schule gehabt. Der Unterricht ist eigentlich immer interessant gestaltet und findet in einer lockeren Atmosphäre statt, so dass man sich auch nicht schämen muss, wenn man mal etwas nicht auf Anhieb versteht. Die LehrerInnen sind freundlich und lustig und stehen den Studierenden für Fragen eigentlich immer zur Verfügung. 

Vivien: Der Schulalltag beginnt um 7:40 Uhr. Meist haben wir sechs Schulstunden. Wir haben nach 90 Minuten Unterricht immer jeweils 20 Minuten Pause. In den Pausen kann man sich in unsrem neu gestalten Kiosk etwas zu Essen oder zu Trinken holen. Zudem bietet die Pausenhalle viele einladende Sitzmöglichkeiten. Was mir persönlich auch sehr am Herzen liegt ist ein respektvoller und verständnisvoller Umgang miteinander. Die Klassengemeinschaft ist stark und auf erwachsener Ebene. Und die LehrerInnen haben immer ein offenes Ohr für ihrer Studierenden. Man kann auf Augenhöhe miteinander sprechen und Kompromisse finden. 

Interesse an einer Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in? 

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An den Informations- und Beratungstagen am 18. und 19.11.2022 stellt sich der Bildungsgang im Theaterraum der Schule vor!

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von links: Carlotta Weigert und Vivien Richter, Klasse HEP-U

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